Kurz erklärt: Bromelain bezeichnet eiweißspaltende Enzyme aus der Ananaspflanze. Oral wird es für Schwellungen, Entzündung und Verdauung beworben, doch die Evidenz ist je nach Anwendung sehr unterschiedlich.
Was ist besser untersucht?
| Anwendung | Einordnung |
|---|---|
| Nach Weisheitszahn-OP | Einige positive Studien |
| Sinusitis | Nicht ausreichend belegt |
| Verdauung | Keine allgemeine Therapieempfehlung |
| Verbrennungen | Topisches Arzneimittel unter medizinischer Anwendung |
NCCIH bewertet orale Anwendungen insgesamt zurückhaltend und weist auf mögliche Wechselwirkungen hin.[1]
Sicherheit
Magenbeschwerden und Durchfall können auftreten. Bei Medikamenten, Schwangerschaft oder Stillzeit sollte die Einnahme abgestimmt werden.
FAQ
Ist Bromelain ein Schmerzmittel?
Nein.
Hilft es bei Sinusitis?
Die Evidenz reicht nicht für eine Empfehlung.
Kann Bromelain Medikamente beeinflussen?
Ja, mögliche Wechselwirkungen müssen berücksichtigt werden.
Ist Ananasessen dasselbe wie Bromelain-Supplemente?
Nein.
Fazit
Bromelain ist für einzelne Anwendungen interessant, aber kein universelles Entzündungs- oder Verdauungsmittel.