Ein Warmes Basenbad Zur Entsäuerung

Zu viel Stress kann zu gesundheitlichen Problemen unterschiedlichster Art führen, darunter auch eine chronische Übersäuerung des Körpers. Wer leistungsfähig und ausgeglichen bleiben möchte, sollte daher – neben einem umfassenden Stressmanagement – auch Maßnahmen zur Entsäuerung ergreifen. Eine sehr einfache, aber effektive Maßnahme ist das sogenannte Basenbad, dass Sie zwei- bis dreimal pro Woche genießen sollten. Dadurch wird Ihre Haut nicht nur zart, Sie können auch den Stress hinter sich lassen und neue Energie tanken.

Basenbäder und ihre heilsame Wirkung 

Bereits seit Jahrtausenden sind Basenbäder für ihren heilsamen Effekt bekannt. Früher suchten Menschen zu diesem Zweck heiße Quellen, Salzseen oder Mineralbäder auf, um dort in das entspannende und heilsame Wasser einzutauchen. Bereits nach kurzer Zeit reduzierten sich Unterleibsschmerzen, Gelenkschmerzen oder Muskelschmerzen und die Anspannung ließ nach. Diese Wirkung wird auch heute noch genutzt, denn nach einem warmen Basenbad werden Sie sich wie neu geboren fühlen.

Zu Hause entsäuern 

Heute ist es nicht mehr notwendig, eine längere Reise zu unternehmen, denn alles, was Sie für ein wohlverdientes Basenbad benötigen, finden Sie in Ihren eigenen vier Wänden: eine Badewanne sowie einen basischen Badezusatz, sodass die Entsäuerung über Ihre Haut erfolgen kann. Schalten Sie, wenn Sie möchten, auch Entspannungsmusik ein, genießen Sie eine Tasse heiße Schokolade oder sorgen Sie mit Kerzenlicht für einen wohligen Rahmen.

Basenbäder aus Kristallsalz, Basen bzw. Mineralien 

Die Badezusätze für ein Basenbad bestehen grundsätzlich aus folgenden Zutaten:

hochwertiges, natürliches Salz (beispielsweise Kristallsalz, Himalayasalz)
Aktiv-Basen (Natron, Bentonit, Zeoilith)
Mineralien (zum Beispiel Sango Meeres Koralle)

Basenbäder mit Mineralien 

Ein Badezusatz mit Mineralien, wie zum Beispiel der Sango Meeres Koralle, fördert die Entsäuerung, das heißt, es werden überschüssige Säuren ausgeleitet, und trägt darüber hinaus dazu bei, dem Magnesiummangel, der heutzutage sehr weit verbreitet ist, entgegenzuwirken. Aufgrund unzulänglicher Ernährung sind viele Menschen heute nicht ausreichend mit Magnesium versorgt, was in weiterer Folge zu chronischer Müdigkeit, Osteoporose, Gelenkschmerzen, Arthritis oder Herzerkrankungen führen kann.

Basenbäder mit Magnesium 

Wenn Sie genügend Magnesium aufnehmen, so werden Sie auch weniger anfällig für Stress sein. Das heißt, dass Sie kaum Reaktionen auf stressauslösende Reize zeigen. Wer ausreichend mit Magnesium versorgt ist, kann sich gut konzentrieren, schläft besser und zeigt auch optimierte Nerven- bzw. Muskelfunktionen. Des Weiteren kann Magnesium auch Schmerzen und Entzündungen reduzieren und unterstützt die Zellen bei einer effektiveren Nutzung von Sauerstoff. Darüber hinaus sinkt die Wahrscheinlichkeit, an einem Blutgerinnsel oder an Arteriosklerose zu erkranken und die Insulinwirkung auf die Zellen wird zudem verbessert. Vor allem profitiert aber auch die Haut von Basenbädern mit Magnesium-Zusatz, da dadurch die Haut vor Austrocknung geschützt wird und sich Juckreiz oder Schuppenbildung vermindern.

Entsäuern mit Natron 

Sehr häufig wird Natron oder Natriumhydrogencarbonat zur Entsäuerung des Körpers verwendet. Natron erhöht den ph-Wert des Badewassers, der vor bzw. nach dem Bad gemessen werden sollte. Verwenden Sie dafür einen pH-Wert Teststreifen und Sie werden bemerken, dass sich der pH-Wert des Wassers nach einer Stunde verringert. Das ist darauf zurückzuführen, da ein Basenbad die Haut anregt und anschließend eine Ausleitung der Säuren über die Haut erfolgt. Daher sollten Basenbäder bei einem Entsäuerungsprogramm auf keinen Fall fehlen. Große Mengen an Säure entstehen vorwiegend durch viel Stress. Regelmäßige Basenbäder können diese Folgen wieder beseitigen und eine Anhäufung von Säuren und daraus resultierende gesundheitliche Beschwerden werden auf diese Weise vermieden. Darüber hinaus kann Natron auch die hauteigene Rückfettung fördern und für eine geschmeidige Haut sorgen.

Basenbäder mit Kristallsalz 

Bereits seit dem Altertum werden Salzbäder bei Ekzemen, Schuppenflechte oder Neurodermitis eingesetzt. Sehr zu empfehlen sind diese Art von Bädern aber auch bei rheumatischen Erkrankungen, da natürliches Kristallsalz entzündungshemmend und antibakteriell wirkt. Im Gegensatz zu einem Schaumbad, wird die Haut durch ein Basenbad besser durchblutet und der Juckreiz lässt nach.

Extrazusätze für Ihr Basenbad

Neben dem basischen Badezusatz Ihren Lieblingsduft in Form eines naturreinen ätherischen Öles in Ihr Badewasser zu geben. Sehr gut geeignet sind beispielsweise Melissen- oder Lavendelöl, da sie über eine entspannende Wirkung verfügen. Für ein Vollbad reichen normalerweise fünf bis zehn Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls aus. Wer eine runde Badewanne hat, kann eventuell noch einige Tropfen mehr verwenden. Das Öl sollte dabei zunächst in handwarmes Kokosöl oder Honig eingerührt werden, anschließend können Sie es dem Badewasser hinzufügen.

Peeling vor dem Basenbad

Wenn Sie weiche und zarte Haut lieben, so können Sie auch einmal pro Woche ein basisches Peeling machen, das vor dem Basenbad durchgeführt wird. Dadurch können Sie Wellness, Schönheitspflege und Therapie miteinander kombinieren und ihrem Körper viel Gutes tun. Nachdem das basische Peeling auftragen wurde, sollten Sie es einige Minuten einwirken lassen, bevor es dann abgeduscht wird. Dadurch entfernen Sie abgestorbene Hautschuppen und junge Hautzellen, die darunter liegen, können so an die Oberfläche gelangen. Nach dem Peeling gönnen Sie sich dann Ihr Basenbad.

Wie wird ein Basenbad genommen?

Sollte es in Ihrem stark gechlortes Leitungswasser geben, so empfiehlt es sich für ein Basenbad, gefiltertes Badewasser zu besorgen. Wer über keinen Hausfilter verfügt, kann sich auch einen speziellen Duschkopf besorgen, in den ein Filter integriert ist. Dadurch werden Schadstoffe und unerwünschtes Chlor aus dem Wasser gefiltert. Eine wesentliche Rolle spielt auch die richtige Temperatur des Badewassers. Dieses sollte nicht mehr als 37 Grad haben. Da Säuren erst nach einer halben Stunde über die Haut ausgeschieden werden, sollte die Badezeit zumindest 40 Minuten betragen. Wenn sie viel Stress haben oder gerade ein Entsäuerungsprogramm durchführen, so können Sie über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen auch dreimal wöchentlich ein Basenbad nehmen. Anschließend genügt dann ein wöchentliches Bad.

Entspannung nach dem Bad

Da Basenbäder sehr tief entspannen, eignen sich bestens dafür, einen Tag ruhig ausklingen zu lassen. Nach einem Basenbad ist eine Massage mit Kokosöl sehr empfehlenswert. Ist niemand für eine Massage zur Hand, so nehmen Sie am besten eine basische Körperlotion oder Kokosöl, um ihren Körper damit einzucremen. Ziehen Sie anschließend etwas Warmes an und gönnen Sie sich Ruhe. Auf keinen Fall sollten anstrengende Freizeitaktivitäten oder Actionfilme auf ein Basenbad folgen.

Ist ein Basenbad auch bei Bluthochdruck geeignet?

Wer an Diabetes, Bluthochdruck oder Herzbeschwerden leidet, sollte vor einem Basenbad mit einem Arzt absprechen, um abzuklären, auf welche Weise ein entspannter Badeabend gestaltet werden kann, ohne ganz darauf verzichten zu müssen. Achten Sie auf jeden Fall auf kurze Badezeit und richtig temperiertes Wasser. Sicherlich kann Ihnen Ihr Arzt noch weitere kompetente Tipps dafür geben.

Wir wünschen gute Erholung und viele entspannte Badeabende!

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