Kurz erklärt: Riboflavin, also Vitamin B2, ist Bestandteil der Coenzyme FMN und FAD und damit zentral für Energie- und Zellstoffwechsel.[1]
Wie viel braucht man?
| Gruppe | US-Richtwert NIH |
|---|---|
| Erwachsene Männer | 1,3 mg/Tag |
| Erwachsene Frauen | 1,1 mg/Tag |
| Schwangerschaft | 1,4 mg/Tag |
| Stillzeit | 1,6 mg/Tag |
Deutsche Referenzwerte können altersabhängig etwas anders ausfallen.
Lebensmittelquellen
Milchprodukte, Eier, Fleisch, Pilze, Spinat und angereicherte Getreideprodukte tragen zur Versorgung bei. Bei pflanzlicher Ernährung sind angereicherte Lebensmittel besonders praktisch.
Mangel und Symptome
Ein ausgeprägter Mangel ist in Industrieländern selten und tritt häufig zusammen mit anderen Nährstoffdefiziten auf. Schleimhautveränderungen oder eingerissene Mundwinkel sind unspezifisch und beweisen keinen B2-Mangel.
Braucht man Präparate?
Meist nicht, wenn die Ernährung ausreichend ist. Sehr hohe Dosen bringen bei guter Versorgung keinen nachgewiesenen zusätzlichen Energieschub. Eine intensive Gelbfärbung des Urins nach Supplementen ist durch Riboflavin erklärbar und kein Qualitätsmerkmal.
FAQ zu Vitamin B2
Ist Riboflavin dasselbe wie Vitamin B2?
Ja.
Welche Lebensmittel liefern viel B2?
Unter anderem Milchprodukte, Eier, Fleisch, Pilze und angereicherte Getreideprodukte.
Macht B2 mehr Energie?
Es ist für den Energiestoffwechsel nötig, aber Zusatzmengen bei ausreichender Versorgung erzeugen keinen verlässlichen Leistungsschub.
Ist gelber Urin nach B2 gefährlich?
Meist nicht; Riboflavin ist stark gelb fluoreszierend.
Fazit
Vitamin B2 ist essenziell, aber bei abwechslungsreicher Ernährung meist ausreichend vorhanden. Supplemente sollten einen konkreten Grund haben.