Kurz erklärt: Vitamin B6 umfasst mehrere Verbindungen, darunter Pyridoxin. Es ist an Aminosäurestoffwechsel, Neurotransmittern, Hämoglobinbildung und vielen Enzymreaktionen beteiligt.
Wie viel Vitamin B6 braucht man?
| Thema | Einordnung |
|---|---|
| Lebensmittel | Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Bananen, Hülsenfrüchte |
| Mangel | Selten isoliert; häufiger bei bestimmten Erkrankungen oder Medikamenten |
| Supplemente | Nicht automatisch nötig |
| Hochdosen | Können periphere Neuropathie verursachen |
Das NIH nennt für Erwachsene einen US-Upper-Limit von 100 mg/Tag, weist aber darauf hin, dass die EFSA 2023 für Erwachsene einen deutlich niedrigeren UL von 12 mg/Tag festgelegt hat.[1]
Warum hohe Dosen problematisch sind
Langfristig hohe Mengen aus Supplementen können Nervenschäden mit Kribbeln, Taubheit oder Koordinationsproblemen auslösen. Lebensmittel verursachen dieses Problem praktisch nicht.
FAQ zu Vitamin B6
Ist Vitamin B6 wichtig für Nerven?
Ja.
Kann zu viel B6 die Nerven schädigen?
Ja, besonders bei langfristiger Hochdosis-Supplementierung.
Braucht jeder ein B-Komplex?
Nein.
Ist mehr B6 automatisch besser?
Nein.
Fazit
Vitamin B6 ist essenziell, aber gerade bei diesem Vitamin gilt: unnötige Hochdosen vermeiden und Gesamtdosis aus Kombipräparaten mitrechnen.