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Das Basenbad – Eine Wohltat

Neben basischer Kost erfreuen sich mittlerweile auch Basenbäder steigender Beliebtheit. Das Gesundheitsbewusstsein unter jungen Menschen wächst in der Bevölkerung. Auch das Bestreben, die Haut möglichst lange elastisch bleiben zu lassen, führt zum derzeitigen Basenbad-Hype. Basenbäder sind aber nicht nur für schönheitsbewusste Frauen interessant. Auch Männer nehmen ihr Äußeres und ihre Gesundheit wichtiger als früher. Da ein Basenbad einen Wellness- und Kur-Effekt hat, erfreuen sich immer mehr Menschen daran. Auch ältere Menschen, die sich etwas Gutes gönnen möchten, sind mit Kneipp-Anwendungen und Basenbädern vertraut. Diese tun dem gesamten Organismus wohl.

Was ist eigentlich ein Basenbad?

Viele Menschen leiden in heutiger Zeit an chronischem Gestresst-Sein. Dazu tragen Verkehrsinfarkte, Lärm, einseitige Tätigkeiten oder familiärer Stress bei. Der Körper vieler Menschen wird zusätzlich durch ungeeignete Nahrung mit vielen Säurebildnern überfrachtet. Dadurch kommt das Säure-Basen-Gleichgewicht aus der Balance. Zwei- oder dreimal in der Woche ein wohltuendes und entspannendes Basenbad zu genießen, unterstützt den Organismus beim Entsäuern. Basenbäder entspannen den gesamten Körper. Sie bringen den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Basen neutralisieren das saure Milieu auf der Haut.

Ein Basenbad reinigt die Poren von ausgeschiedenen Giften und Säuren. Es durchblutet die Haut durch eine sanfte Bürsten-Massage und regt sie dazu an, die gewohnte Balance wieder herzustellen. Der Badende spürt schon unmittelbar nach dem Bad, wie weich und zart die Haut geworden ist. Große Mühe macht ein Basenbad übrigens nicht. Jeder kann es ohne lange Vorbereitungen in der eigenen Badewanne anwenden. Auch basische Fußbäder oder Waschungen sind mit einem geeigneten Basenpulver machbar. Um in den vollen Genuss der Vorteile von Basenbädern zu kommen, sollten Sie jedoch einiges beachten.

So wirkt das Basenbad richtig

Die gewünschten Effekte eines Basenbades wird der Verwender eines Basenpulvers nur dann genießen können, wenn er die eingeweichte Haut ungefähr alle 15 Minuten mit der Bürste oder einem Massagehandschuh sanft abreibt. Säuren, die sich durch Stress oder Ernährungsfehler gebildet und unter der Haut abgesetzt haben, sollen dadurch ausgeleitet und abgewaschen werden. Das regelmäßige Abreiben oder Bürsten der Haut entfernt die überschüssigen Säuren. Diese werden durch die erweiterten Poren und die aktivierten Hautdrüsen ins Badewasser abgegeben.

Erst durch das warme Basenwasser können die Säuren neutralisiert und ausgeschieden werden. Der damit verbundene Prozess wird als „Bade-Osmose“ bezeichnet. Die sanfte Massage, die diesen Prozess begleitet, belebt den gesamten Körper. Sie regt das Bindegewebe und die Haut an. Beide werden durch das Basenbad besser durchblutet. Es ist kein Zufall, dass Basenbäder oft als Wellness- oder Kurmaßnahme und als Diät-begleitende Maßnahme genossen werden. Auch bei Fastenkuren sind Basenbäder eine unterstützende Wohltat. Wer sein schwaches Bindegewebe stärken möchte, ist mit einem Basenbad gut bedient.

Was bewirkt ein Basenbad?

Zuerst wird die entspannte Zartheit und Weichheit der Haut spürbar. Auch das tiefe Gefühl von Entspannung nach einem stressreichen und hektischen Tag schätzen viele Menschen, die Basenbäder nutzen. Weitere Effekte treten erst ein, wenn das Basenbad regelmäßig genossen wird. Wer sich regelmäßig ein Basenbad gönnt, wird sich über seine reine, rosige und weiche Haut und die verbesserte Hautdurchblutung freuen. Schönheitsbewusste Menschen sind überzeugt, dass ihre gut durchblutete und von Säuren befreite Haut die Grundlage ihres guten Aussehens bildet.

Die von Säureeinwirkungen befreite und rosig durchblutete Haut bleibt ohne Hautunreinheiten. Sie altert aber auch langsamer. Das Basenbad stärkt außerdem das Bindegewebe durch die sanften Massagen. Dadurch wird unschönen Wassereinlagerungen oder der gefürchteten Cellulite vorgebeugt. Noch interessanter sind aber Berichte von Verwendern, die sich regelmäßig ein Basenbad gönnen. Solche Menschen berichten oft, dass sie durch das regelmäßige Baden mit basischen Badezusätzen auf zusätzliche Hautpflegeprodukte verzichten können. Der interessante Punkt am Basenbad ist, dass die gereinigte und entsäuerte Haut wieder in die Lage gebracht wurde, sich zu regenerieren. Sie kann sich dadurch selbst mit Fett versorgen.

Die kleine Basen-Badekur für Zuhause

Wellnessanwendungen sind heutzutage in aller Munde. Sie sind ein wunderbares Mittel gegen gesundheitsmindernden Stress. Jeder kann sich Zuhause ein Basenbad als kleine Wellness-Einheit gönnen. Typische Anfängerfehler sollten dabei allerdings vermieden werden. Wichtig ist nämlich, das Osmose-Prinzip zu beachten. Um in der Badewanne zu entsäuern, benötigen Sie nicht irgendein Salz, sondern sollten ein qualitativ hochwertiges Basenpulver oder basisches Badesalz verwenden. Dieses muss die richtige Zusammensetzung haben. Minderwertige Basenprodukte erzielen nicht den gewünschten Effekt. Hochwertige Basenpulver stellen den pH-Wert des Badewassers auf sinnvolle basische Werte ein.

Ein saures Hautmilieu wird durch ein Basenbad neutralisiert. Das entzieht auch allen geruchsbildenden Bakterien im Schweiß den Nährboden. Der Körpergeruch wird unter neuerlichem Stress nicht mehr so intensiv von Stresshormonen beduftet. Das erklärt auch, warum basische Fußbäder so beliebt sind. In Zeiten, in denen viele Menschen tagein, tagaus Schuhe mit Membran und Strümpfe mit einem Synthetik-Anteil tragen, sind abendliche Basen-Fußbäder ein Segen. Für’s Basenbaden sollten Sie eine Stunde Zeit mitbringen. Wichtig ist beim Basenbad nämlich auch die Badedauer. Die Entsäuerung und Regeneration der Haut benötigt einige Zeit. Nutzen Sie diese Zeitspanne, um in angenehm warmen Wasser zu entspannen und neue Energien zu tanken.

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