Kurz erklärt: Ashwagandha (Withania somnifera) wird als Adaptogen vermarktet und ist in kleinen Studien unter anderem zu Stress und Schlaf untersucht. Sicherheit ist jedoch nicht für jede Person und nicht für langfristige Einnahme geklärt.
Häufigere Nebenwirkungen
| Beschwerde | Einordnung |
|---|---|
| Magenbeschwerden | Möglich |
| Durchfall/Erbrechen | Möglich |
| Müdigkeit | Kann auftreten |
| Leberschaden | Selten, aber dokumentiert |
NCCIH nennt Magen-Darm-Beschwerden und Müdigkeit als mögliche Nebenwirkungen und weist auf seltene Fälle von Leberschädigung hin.[1]
Wer sollte Ashwagandha meiden oder abklären?
- Schwangere sollten Ashwagandha meiden.
- Während der Stillzeit wird es nicht empfohlen.
- Vorsicht bei Schilddrüsen- und Autoimmunerkrankungen.
- Vor Operationen sollte die Einnahme besprochen werden.
Mögliche Wechselwirkungen
Ashwagandha kann mit Medikamenten gegen Diabetes und Bluthochdruck, Immunsuppressiva, Beruhigungsmitteln, Antiepileptika und Schilddrüsenhormonen interagieren.[1]
Warnzeichen für Leberprobleme
Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, starker Juckreiz, anhaltende Übelkeit oder ungewöhnliche Oberbauchbeschwerden sind Gründe, das Präparat abzusetzen und medizinische Hilfe zu suchen.
FAQ zu Ashwagandha
Ist Ashwagandha immer sicher?
Nein.
Kann es die Schilddrüse beeinflussen?
Ja, deshalb ist bei Schilddrüsenerkrankungen Vorsicht sinnvoll.
Kann Ashwagandha die Leber schädigen?
Selten sind entsprechende Fälle dokumentiert.
Ist langfristige Einnahme gut untersucht?
Nein. Die Langzeitsicherheit ist unzureichend geklärt.
Fazit
Ashwagandha ist kein harmloses Universal-Supplement. Besonders bei Schwangerschaft, Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen und regelmäßiger Medikation ist Zurückhaltung angebracht.